{"id":1023,"date":"2013-07-25T16:06:27","date_gmt":"2013-07-25T14:06:27","guid":{"rendered":"http:\/\/muzeumpapiernictwa.pl\/?page_id=1023"},"modified":"2015-08-24T10:36:55","modified_gmt":"2015-08-24T08:36:55","slug":"wystawa-mandala-wiatru-yasu-suzuki","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/muzeumpapiernictwa.pl\/de\/aktuelles\/japanische-kunstler-auf-dem-13-papierfestival-in-bad-reinerz-mandala-des-windes-und-die-reinkarnation-eines-hemdes\/","title":{"rendered":"Japanische K\u00fcnstler auf dem 13. Papierfestival in Bad Reinerz Mandala Des Windes Und Die Reinkarnation Eines Hemdes."},"content":{"rendered":"<p>Das Papierfestival im Jahre 2013 stand ganz eindeutig unter japanischem Einfluss. Vor allem durch Yasu Suzuka, dem japanischen Fotografen und Professor an der Kyoto University of Art and Design. Die Ausstellung seiner Arbeiten wurde am Samstag, den 27.\u00a0Juli er\u00f6ffnet. Der Inspirator und Ausstellungsleiter war Prof. Jerzy Olek, K\u00fcnstler und Kunsttheoretiker, der sich mit Fotografie und Multimediakunst besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Yasu Suzuka betonte, dass die Quelle seiner Inspiration die \u00f6stliche Philosophie und die Spiritualit\u00e4t sind. \u201eDie Themen meiner Fotografien sind der Zyklus, die Reinkarnation, Symbiose und der Frieden. Das Leben, das aus dem Meer entsteht, w\u00e4chst dank der Sonne und existiert in einer symbiotischen Beziehung mit anderen Wesen und kehrt am Ende zu Mutter Natur zur\u00fcck. In meiner Kunst m\u00f6chte ich die Essenz dieses Zyklus zum Ausdruck bringen und nicht das Sichtbare, sondern das Unsichtbare, ber\u00fchren\u201c &#8211; schreibt der Fotograf im Ausstellungskatalog.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Aufnahmen f\u00fcr die Serie \u201eMandala des Windes\u201c baute der Autor selbst eine gro\u00dfformatige Lochkamera. Er griff auf die bereits in der Antike bekannte Camera-Obscura-Technik zur\u00fcck, hat jedoch f\u00fcr die kegelf\u00f6rmige \u00d6ffnung in der Frontplatte aus Aluminium (eine normale Kamera hat an dieser Stelle ein Objektiv) einen computergesteuerten Bohrer verwendet. Bilder, die unter Verwendung dieser Technik gemacht werden, zeichnen sich durch weiche, sanfte Kontraste und blasse Pastellfarben aus. Und genau so sehen die Aufnahmen von Yasu Suzuki aus. Der Effekt wird durch die Verwendung von handgesch\u00f6pftem Papier verst\u00e4rkt, das nach alter japanischer Washi-Technik hergestellt wurde, die vom K\u00fcnstler selbst, in Zusammenarbeit mit dem Werk, ausgearbeitet wurde.<\/p>\n<p>Neben beeindruckenden Fotogrammen werden von Yasu Suzuka auch eine Reihe von \u201ePortr\u00e4ts\u201c pr\u00e4sentiert, die auf Hemden erstellt wurden und den Titel \u201eReinkarnation des Hemdes &#8211; Nirvanas Hemd\u201c tragen. Unter den Werken findet man u.\u00a0a. Hemden von\u00a0 Jan Miodek und Wojciech Malajkat.<\/p>\n<p>Bevor die \u00c4ra der billigen Massenproduktion begann, war der Stoff etwas Kostbares.\u00a0 Die Kleidung trug man jahrelang, die Kleidungsst\u00fccke wurden mehrmals ge\u00e4ndert, um diese l\u00e4nger tragen zu k\u00f6nnen. Heute kauft man ganz einfach neue Kleidung. Alte Kleidungsst\u00fccke werden entsorgt. Yasu Suzuka beschloss, den Hemden ein neues Leben einzuhauchen, den Hemden einen Wert durch die Umwandlung in einen Kunstgegenstand zu verleihen, ihre Sch\u00f6nheit hervorzuheben. Unber\u00fchrt bleiben der Kragen und die Knopfleiste, der Rest wird wieder in den urspr\u00fcnglichen Zustand versetzt, also zu reiner Baumwolle oder Seide.\u00a0 Hierf\u00fcr werden alte japanische Techniken verwendet, die bei der Produktion von Waishi-Papier (japanisches handgesch\u00f6pftes Papier) zum Einsatz kommen. Anschlie\u00dfend wird der Stoff entsprechend geformt.<\/p>\n<p>Der K\u00fcnstler hat bereist vor der Er\u00f6ffnung seine Werkstatt pr\u00e4sentiert. Vor einem Publikum machte er ein \u201ePortr\u00e4t\u201c aus einem Hemd, das Korneliusz Pacuda geh\u00f6rte, einem bekannten Journalisten und Musikkritiker. Vor der Arbeit hat der Japaner ein buddhistisches Gebet gesprochen, das seinem Werk die richtige spirituelle Dimension verleihen soll.<\/p>\n<p>Die Werke von Yasu Suzuki k\u00f6nnen im Papiermuseum bis Ende Ausgust 2013 bewundert werden.<\/p>\n<p>\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-2 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-1023 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/muzeumpapiernictwa.pl\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_2013_07_27_4288.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/muzeumpapiernictwa.pl\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_2013_07_27_4288-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/muzeumpapiernictwa.pl\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_2013_07_27_4301.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/muzeumpapiernictwa.pl\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_2013_07_27_4301-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/muzeumpapiernictwa.pl\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_2013_07_27_4304.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/muzeumpapiernictwa.pl\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_2013_07_27_4304-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/muzeumpapiernictwa.pl\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_2013_07_27_4526.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/muzeumpapiernictwa.pl\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_2013_07_27_4526-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Papierfestival im Jahre 2013 stand ganz eindeutig unter japanischem Einfluss. 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